Bier und das Drumrum (in alphabetischer Reihenfolge)

Bier (weil's um's Bier geht, weiche ich hier vom Alphabet ausnahmsweise ab)

ein alkohol- und kohlensäurehaltiges Getränk aus Malz, Hopfen, Hefe und Wasser. Der Alkoholgehalt (3-7%) ist von Biersorte zu Biersorte unterschiedlich .

 


 


 

Brauwasser ***
Ist für den Brauer von größter Bedeutung, da das Wasser Einfluss auf die Extraktausbeute, die Trübung und die Hefevermehrung hat. Hellere Biere brauchen weiches Wasser (< 7 Grad dt. Härte), dunklere Biere vertragen härteres Wasser (daher gab es früher im Norden fast nur helles Bier, in Bayern dunkles Bier). Die moderne Technik der Wasserenthärtung und Hefeneuzüchtungen verhilft dem Brauer zu besseren Ergebnissen. Während des Brauprozesses wird das doppelte der Biermenge an Wasser verbraucht (ohne Reinigung und Kühlung).

 


Hefe

In Abhängigkeit von der Hefe (keine Back- oder Weinhefe) unterscheidet man:

   - obergärige Biere (die

). z.B. Alt-Bier, Kölsch, Weizen-Bier, Berliner-Weiße, Ale, Stout, Porter. Das obergärige Brauen ist die ältere Art.

   - untergärige Biere (die untergärige Hefe ).

     z.B. Lager-Bier, Export, Pils, Märzen, Bock, Doppelbock

Die Hefe hat großen Einfluss auf das Aroma, die Vollmundigkeit, den Schaum, die Farbe und die Bitterkeit des Bieres.

 

Herstellung
Gerstenmalz wird nach der Zerkleinerung (schroten) mit Wasser vermengt (Maische), unter Zusatz von Hopfen gekocht und durch die Hefe zur Gärung gebracht. Der Hopfen verleiht dem Bier den etwas bitteren Geschmack und ein typisches Aroma.
Die Herstellung des Biers regelt in der BRD das Biersteuergesetz das auch das Reinheitsgebot beinhaltet!

 

Hopfen
Es werden ausschließlich die Dolden der weiblichen Hopfenpflanze verwendet (Lupulin). Heute unterscheidet man Bitterhopfen und Aromahopfen (je nach Gehalt an Alpha-Säuren). Die Alpha-Säure (Bitterstoff) ist wichtiger Bestandteil für's Bier; sie steuert die Herbe, Bitterkeit, Haltbarkeit, Festigkeit der Schaumkrone und die Klärung des Biers durch Gerbstoffe.

 





 




 


Vom bayerischen Herzog Wilhelm IV. im April 1516 erlassenen,